Frittenbude sind seit 2006 der tiefschwarze und doch neonfarbene Kurzschluss
zwischen Ravepunk, Indierap-Exzess und politischer Realität. Aus ihrem Bass Universum heraus haben sie schiefe Synths, bollernden Basslines und Texte kultiviert, die Schwitzkasten und Umarmung zugleich sind. Frittenbude steht für Nächte, in denen alles möglich scheint, für Hymnen, die auf dem Heimweg noch brennen. Ihre Musik ist ein Ort für alle, die genug haben von Stille und Stillstand. Ob Liebe in Zeiten der Reizüberflutung, Wut auf das politische Weltgeschehen oder der Versuch, das Chaos in der gelebten Apokalypse tanzbar zu machen, Frittenbude verwandelt große Gefühle und große Fragen in Lieder, die sowohl Club als auch das nie endende Kopfkino füttern. Live ist die Bubu eine Katastrophe im allerbesten Sinne, zu laut, so intensiv, politisch und immer mit dem Versprechen, dass Gemeinschaft auch im Lärm möglich ist. Nach 20 Jahren und unzähligen Shows zwischen Mainstage und dem letzten AZ bleibt Frittenbude ein Gegenentwurf zum ewigen Grau. Musik für Menschen, die sich und die anderen noch nicht aufgeben wollen.