Amyl and the Sniffers

Wen es schon mal auf einem der verschwitzt-hitzigen Shows von Amyl And The Sniffers durch den Moshpit getrieben hat, hat eine Vorstellung davon, wieviel Energie sich bei der australischen Band um den Derwisch Amy Taylor in einem Corona-Jahr ohne Konzerte aufgestaut hat. Diese geballte Ladung Rock´n Rock entlädt sich nun auf ihrem neuen Album „Comfort To Me“

Ende 2020 zog es Amyl And The Sniffers mit dem Produzenten Dan Luscombe ins Studio, wo sie das zuvor über ein Jahr zuhause entwickelte Album aufnahmen. Die Einflüsse sind dabei weitreichend: angefangen von Old-School Rock’n’Roll (AC/DC, Rose Tattoo, Motörhead und Wendy O Williams), über modernen Hardcore (Warthog und Power Trip) bis hin zu den lokalen Helden (Coloured Balls und Cosmic Psychos). Für die Lyrics ließ sich Frontfrau Taylor hingegen von ihren Rap Idolen und unzähligen Garage Bands inspirieren. Aus 17 aufgenommenen Songs, fanden letztlich 13 ihren Weg auf das Album, das von Nick Launay (Nick Cave, IDLES, Yeah Yeah Yeahs) gemixt und von Bernie Grundman (Michael Jackson, Prince, Dr. Der) gemastert wurde.

Amy Taylor sagt über das Album: “If you have to explain what this record is like, I reckon it’s like watching an episode of The Nanny but the setting is an Australian car show and the Nanny cares about social issues and she’s read a couple of books, and Mr Sheffield is drinking beer in the sun. It’s a Mitsubishi Lancer going slightly over the speed limit in a school zone. It’s realising how good it is to wear track pants in bed. It’s having someone who wants to cook you dinner when you’re really shattered. It’s me shadow-boxing on stage, covered in sweat, instead of sitting quietly in the corner”

Nachdem sie zuvor zwei Jahre ununterbrochen auf Tour waren, eingepfercht in einem Mini-Van, zwang die Pandemie die Band dazu, ein weiteres Jahr auf engsten Raum zu leben. Wie eine kleine Familie, lebte man in einer kleinen Mietwohnung mit furchtbar grünen Wänden in Melbourne. Das war mitunter schön, weil alle Bandmitglieder beste Freunde sind, aber nervte auch zum Teil, weil man niemanden anderen treffen durfte – zumindest hatte man reichlich Zeit, um an neuen Songs zu arbeiten.

In einem kleinen Fenster zwischen den strikten australischen Lockdowns ging die Band in ihren Proberaum, um die Songs mit vollem Equipment zu proben und gleich danach ins Studio, um sie möglichst schnell einzuspielen, bevor der nächste Lockdown in Kraft trat. Genauso rasant klingt der stürmische Punkrock dieser australischen Urgewalt dann auch. Wir können es kaum erwarten, bis Amyl and the Sniffers endlich wieder auf unsere Konzertbühnen losgelassen werden.

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Based in: Australia

Represented by: Kirmes

Territories: Germany


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