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Die Jeans-Team-Leuchtreklame prangt jetzt an einem blaugestrichenen
Scheunentor. Sieht nach Landpartie aus. Ist es auch. Das
bisschen Equipment holpert auf einem Handwagen übern
Feldweg. Es ist, als hätten sie nur auf den richtigen
Zeitpunkt gewartet. In für diese Band wahnsinnig kurzer
Zeit haben sie ihr drittes und gleichzeitig bisher bestes
Album aufgenommen: Kopf Auf. Das Titelstück ist in seiner
Selbstverständlichkeit das passendste Beispiel für
die bisher eher unbekannte Seite des Trios: Als hätten
sie nie etwas anderes gemacht, singen sie Songs über
Liebe, Befreiung, Aufbruch, Angst, innere Revolution, Träume
und die Kunst des Scheißens. Immer ehrlich, nie peinlich
und vor allem: immer poppig (im besten Sinne!). Scheinbar
leichtfüßig und selbstverständlich lassen
sie die fast symphonische Komplexität des Vorgängeralbums "Musik
von oben" hinter sich und stoßen zugleich 1000
neue Türen auf: "Kopf Auf" vereint Gitarre,
Bass, Schlagzeug und mit Jeans-Team-typischem Elektropop.
Hinter- und vordergründiger Humor, Aggression und lockere
Coolness verbinden sich mit ernsthaften, wunderbaren Texten,
die in ihrer Einfachheit alles auf den Punkt bringen.
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